5 DINGE DIE IHR BEIM FILMEN MIT DROHNEN BEACHTEN SOLLTET

Sei es ein atemberaubender Panoramaflug über eine Skyline, eine Verfolgungsjagd oder eine Szene aus der Beobachterperspektive: Mit Kameradrohnen haben einige 99er in den letzten beiden Jahren bereits beeindruckende Filme erschaffen und beim 99FIRE-FILMS-AWARD eingereicht. Mittlerweile sind gute Modelle schon zu einem „vernünftigen“ Preis erhältlich. Wer sich das filmen mit Drohnen für dieses Jahr auch hat, sollte sich vorher allerdings über die hierfür geltende Rechtslage informieren. Bitte beachtet: Hier findet ihr zwar wichtige Tipps, diese garantieren aber keine rechtliche Absicherung. Wenn ihr euch unsicher seid, fragt bei der Deutschen Flugsicherung oder bei einem Anwalt eures Vertrauens nach.

1. Auch bei Drohnen geht’s um die Kilos

Wiegt eure Drohne unter 5kg, braucht ihr keine Genehmigung, um sie fliegen zu lassen. Ist sie allerdings 5-25kg schwer, müsst ihr sie anmelden. Wie das geht und wo ihr eine Aufstiegserlaubnis für euer jeweiliges Bundesland beantragen könnt, erfahrt ihr hier.

2. Sicherheitsabstand? Immer gut!

Egal wie groß oder schwer eure Drohne ist: Über und in einem Umkreis von 100m um Menschenmassen dürft ihr sie nicht fliegen lassen. Auch bei geringer Flughöhe und geringem Gewicht könnt ihr andere Menschen im Falle eines Absturzes schwer verletzen.

3. Immer die Übersicht behalten

Gleich vorweg: Wenn ihr filmt, stellt sicher, dass ihr euch nicht im Umkreis eines Flughafens befindet. Hier dürft ihr zwar in manchen Fällen filmen (bis zu einer Flughöhe von 30m), wir würden euch aber raten, davon ganz abzusehen. Ganz wichtig ist, dass ihr jederzeit in der Lage sein müsst, eure Drohne ohne fremde Hilfsmittel und mit bloßem Auge sehen zu können.

4. Wo darf ich und wo nicht?

Die Deutsche Flugsicherung hat eine Ansammlung von Karten rausgebracht, auf der alle Kontrollzonen in großen deutschen Städten vermerkt sind. Diese könnt ihr euch hier als PDF runterladen. Bei weiteren Fragen rund um das Thema Drohne ist die DFS auch eine sehr gute Anlaufstelle.

5. Drohne meets Mensch

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ihr mit einer Drohne fremde Menschen filmt. Wer ungefragt Material, auf dem andere Personen klar zu erkennen sind, ohne Einverständnis veröffentlicht, verletzt deren Persönlichkeitsrechte. Schaut euch also ganz genau an, was und wen ihr gefilmt habt und holt euch gegebenenfalls ein schriftliches OK zur Veröffentlichung. Auch solltet ihr Acht geben, wenn ihr das Haus eures Nachbarn filmt. Fragt hier also vorher besser nach. Falls ihr mit eurer fliegenden Kamera einen Unfall baut und das Haus einer anderen Person beschädigt, kann diese von euch Schadensersatz fordern.

Also, liebe 99er. Wir wünschen allen, die sich für das Filmen mit Drohnen entscheiden, viel Spaß. Passt dabei nur ein wenig auf 😉

Euer 99FFA Team

(Quellen und weitere Artikel: WELT, Blog About Tech)

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